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        <author>
            <name>Hanno Böck</name>
                    </author>
    
        <published>2012-05-03T16:27:46Z</published>
        <updated>2012-05-07T11:52:25Z</updated>
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        <title type="html">Zu Vroniplag und Annette Schavan</title>
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                Gestern früh machten erste Meldungen die Runde, dass in einem <a href="http://schavanplag.wordpress.com/">anonymen Blog Vorwürfe erhoben wurden</a>, Annette Schavan (CDU) habe in ihrer Dissertation abgeschrieben. Dass der Fall eine gewisse Brisanz hat, dürfte sofort klar sein: Immerhin ist Schavan Ministerin für Bildung und Forschung.<br />
<br />
Die erste Reaktion der Ministerin bestand darin, dem Urheber der Vorwürfe seine anonymität anzukreiden. Ein typischer Ablenkungsversuch, was mir schon ein starkes Indiz dafür schien, dass die Vorwürfe stimmen werden. Es ist schließlich völlig egal, wer aus welchem Grund und mit welchen Mitteln derartige Vorwürfe erhebt. Relevant ist einzig und allein die Frage ob die Vorwürfe korrekt sind oder nicht.<br />
<br />
Im Laufe des Tages gab es aber eine nicht unspannende Wendung in der Geschichte. Die Macher der Internetseite <a href="http://de.vroniplag.wikia.com/">Vroniplag</a> meldeten sich zu Wort. Die Arbeit von Vroniplag hat in der Vergangenheit zahlreichen Prominenten wie der EU-Abgeordneten Silvana Koch-Mehrin (FDP) den Doktortitel gekostet, die Macher haben sich inzwischen bei vielen einen guten Ruf erarbeitet. Vroniplag erklärte nun, sie hätten die Dissertation ebenfalls untersucht und seien in einer knappen Abstimmung zu dem Schluss gekommen, die Vorwürfe nicht zu veröffentlichen. <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,830991,00.html">Vroniplag-Aktivistin Debora Weber-Wulf bezeichnete die Doktorarbeit im Spiegel als "problematisch"</a>, aber sie sei kein mit anderen Fällen vergleichbares Plagiat. Es scheint wohl so, dass einzelne Sätze übernommen wurden, bei denen man eine Quellenangabe erwarten würde, aber eben kein Betrug in großem Stil.<br />
<br />
Offenbar fährt Vroniplag hier eine Strategie der Form "Alles oder nichts". Plagiate werden nur dann veröffentlicht, wenn sie eindeutig sind. Ich finde das eigentlich keine sinnvolle Strategie. Was spräche dagegen, wenn Vroniplag in solch einem Fall mit einer eben differenzierten Meldung an die Öffentlichkeit geht? Was andere daraus machen - die Universität, die Politik oder auch nur die allgemeine Öffentlichkeit - bleibt dann denen überlassen.<br />
<br />
Klar, ein Problem ist, dass eine solche Meldung schnell ein Eigenleben entwickeln könnte und alle abwiegelnden Worte es nicht in Presseberichte schaffen. Vroniplag hat sich in der Vergangenheit einen Ruf erarbeitet: Wenn dort eine Arbeit als Plagiat bezeichnet wird, stimmt es meistens. Insofern ist es verständlich, dass die dort aktiven sehr vorsichtig mit solchen Grenzfällen umgehen. Sie aber zu verschweigen ist meiner Meinung nach auch keine sinnvolle Lösung.<br />
<br />
Die Universität Düsseldorf, an der die Dissertation geschrieben wurde, wird die Vorwürfe nun untersuchen. Das ist gut so. Vielleicht finden sie weitere Plagiate, vielleicht stellen sie fest, dass die Arbeit zwar problematisch, aber im Rahmen des tolerierbaren ist, vielleicht kommen sie zu einem ganz anderen Schluss. Aber die jetzt erfolgte Veröffentlichung des Sachverhaltes ermöglicht es der Universität überhaupt erst, sich eine eigene Meinung zu bilden. 
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        <author>
            <name>Hanno Böck</name>
                    </author>
    
        <published>2012-04-05T17:35:17Z</published>
        <updated>2012-04-24T17:28:16Z</updated>
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        <title type="html">Sodom, Gomorra und Schach</title>
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                <!-- s9ymdb:350 --><img class="serendipity_image_right" width="300" height="200"  src="http://hboeck.de/uploads/schach.serendipityThumb.jpg"  alt="Schach" />Es ereignete sich im mittelfränkischen Weißenburg: Ein paar Schachspieler wollten dort die mittelfränkische Meisterschaft des traditionellen Brettspiels am verlängerten Osterwochenende durchführen. Eine kaum verwerfliche Angelegenheit, sollte man meinen.<br />
<br />
Anders sah das allerdings die beiden Groß-<del>Kirchen</del>Sekten. Schachspielen an Karfreitag - und das mitten in Bayern - das geht schließlich nicht an. Immerhin werden da Damen geschlagen, Bauern geopfert und Türme gezogen - sündiger geht's wohl kaum. Der <a href="http://www.nordbayern.de/region/weissenburg/schachern-um-die-karfreitagsruhe-1.1961201">Bürgermeister des Ortes hatte gerade schon einen Streit mit den Vertretern des katholischen und evangelischen Fundamentalismus hinter sich</a> und fragte in vorauseilendem Gehorsam bei den Kirchenvätern um Erlaubnis, den sündigen Schachspielern eine städtische Halle zu vermieten. Die Kirchenoberen verweigerten diese prompt.<br />
<br />
Ich bin ein entschiedener Befürworter von Religionsfreiheit. Jeder Mensch hat das Recht zu glauben was er will, egal wie sinnlos das auch sein mag. Aber die Misere hier ist die, dass Vertreter von Religionsgemeinschaften fordern, dass ihre Regeln auch für andere Menschen zu gelten haben. Da ist eine Grenze überschritten und das bezeichne ich bewusst und deutlich als Fundamentalismus. Egal ob es um Muslime geht, die anderen das Zeichnen von Karrikaturen verbieten wollen oder um Christen, die meinen, an ihren Feiertagen entscheiden zu können, was andere Menschen tun dürfen. In vielen Gegenden Deutschlands gilt beispielsweise noch immer ein Tanzverbot an manchen christlichen Feiertagen.<br />
<br />
Die <a href="http://gbs-erlangen.blogspot.de/2012/04/pressemitteilung-zug-um-zug-in-abseits.html">Giordano Bruno Stiftung Mittelfranken ruft aus Anlass der Provinzposse zum Kirchenaustritt</a> auf. Einen Aufruf, den ich nur aus vollem Herzen unterstützen kann.<br />
<br />
<i>Bildquelle: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Immortal_game.jpg">Roland Scheicher auf Wikimedia Commons</a>, gemeinfrei</i> 
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        <dc:subject>atheismus</dc:subject>
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            <name>Hanno Böck</name>
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        <published>2012-03-27T23:17:00Z</published>
        <updated>2012-04-24T18:14:54Z</updated>
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        <title type="html">Ancient streamed audio formats</title>
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                I've promised that I'll dig into some old file formats and check how well they can be accessed on today's systems with free software.<br />
<br />
Today, I'll start with audio formats. To begin, in general there are two kinds of audio formats. Streamed audio formats start with a more or less raw audio stream, apply some encoding and sometimes (lossless or lossy) compression. There are also tracker audio formats. They have internal information on tone pitches and instruments. Most really old computer audio files are tracker formats (like the popular C64 SID format). This blog post will be about streamed audio formats and I'll save the tracked ones for a later one.<br />
<br />
The file formats I've chosen are more or less random, the main criteria being that I once stepped over them and still remember that. There's a hughe collection of all kinds of <a href="http://samples.mplayerhq.hu/">media file samples on the mplayer server</a>.<br />
<br />
The single most important project regarding exotic audio or video formats is <a href="http://ffmpeg.org/">ffmpeg</a>, a library that does despite its name much more than decoding mpeg. All major free software media players use ffmpeg.<br />
<br />
The file formats I've investigated:<ul><li>Some of the very first files distributing music through the Internet I remember were real audio files (extension .ra or .rm) from the german punk band WIZO. Real audio has a whole bunch of variants, scanning through some of my old backups, most of them used either AC-3 or Real Audio 2.0 as their codec. Thanks to Waybach Machine, you can still <a href="http://web.archive.org/web/19980118151216/http://www.punk.de/downl.html">find the WIZO downloads</a> (Raum der Zeit - Techno is AC-3, the others are RealAudio 2.0).</li><li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/TwinVQ">vqf (or TwinVQ)</a> was once announced having better quality than MP3 and was discussed as its successor. However, it seems it is almost completely distinct today, I didn't find anything at all (except <a href="http://samples.mplayerhq.hu/vqf/">in the above mentioned sample collection</a>) in vqf format for download.</li><li><a href="http://www.monkeysaudio.com/">Monkey's audio</a>, extension .ape, is a lossless audio codec, which is itself licensed under some kind of noncommercial-use-only license that doesn't qualify as free software. It's not really old, as it's still being developed, but I added it as another example of an uncommon format.</li><li>Shorten (extension shn) is an old lossless audio format, which was often used by the <a href="http://etree.org/">etree</a> project that collects recordings of concerts. Today, it is mostly deprecated by flac, but the old recordings are still available.</li><li>voc: The popular dos floppy copying program <a href="http://www.moenk.de/pages/vgacopy.html">vgacopy</a> had sound before I had a soundcard - it used the pc speaker to play .voc files it had shipped. It's a format used by some Creative software for their SoundBlaster. It's a more-or-less raw audio format like wav.</li></ul>ffmpeg is able to decode and play all of these audio codecs. But what I found out was that this doesn't necessarily mean every application using ffmpeg can do this as well. I've tested <a href="http://www.mplayerhq.hu/design7/news.html">mplayer</a>, <a href="http://www.xine-project.org/">xine</a>, <a href="http://www.videolan.org/">vlc</a>, <a href="http://audacious-media-player.org/">audacious</a> and <a href="http://projects.gnome.org/totem/">totem</a> (based on <a href="http://gstreamer.freedesktop.org/">gstreamer</a>). Although there are quite many free software media players - both for audio and video - out there, this should cover pretty much everything. Most media players use xine, vlc or gstreamer indirectly.<br />
<br />
<table border="1"><tr><td>&#160;</td><td><b>mplayer</b></td><td><b>xine</b></td><td><b>vlc</b></td><td><b>audacious</b></td><td><b>totem/gstreamer</b></td></tr><tr><td><b>ra AC3</b></td><td>Yes</td><td><a href="https://bugs.xine-project.org/show_bug.cgi?id=461">No</a></td><td>Yes</td><td>Yes</td><td>No</td></tr><tr><td><b>ra 2.0</b></td><td>Yes</td><td>No</td><td><a href="https://trac.videolan.org/vlc/ticket/5807">No</a></td><td>Yes</td><td>No</td></tr><tr><td><b>vqf</b></td><td>Yes</td><td><a href="https://bugs.xine-project.org/show_bug.cgi?id=447">No</a></td><td>Yes</td><td>Yes</td><td>No</td></tr><tr><td><b>ape</b></td><td>Yes</td><td><a href="https://bugs.xine-project.org/show_bug.cgi?id=141">No</a></td><td><a href="https://trac.videolan.org/vlc/ticket/5767">No</a></td><td>Yes</td><td>Yes</td></tr><tr><td><b>shn</b></td><td>Yes</td><td>Yes</td><td><a href="http://trac.videolan.org/vlc/ticket/632">No</a></td><td>Yes</td><td>Yes</td></tr><tr><td><b>voc</b></td><td>Yes</td><td>Scratchy</td><td>Scratchy</td><td>No</td><td><a href="https://bugzilla.gnome.org/show_bug.cgi?id=667657">No</a></td></tr></table><br />
Shorten playback has some problems, seeking often does not work, but this seems to be a limitation of the format itself. If I found feature requests for those formats, I've linked them, I also opened a bunch of them myself.<br />
<br />
Conclusion: ffmpeg does a really fine job in playing all the obscure audio streaming formats. However, not every player that's based on ffmpeg plays every format ffmpeg can play. mplayer is the only player that succeeds with everything, probably because mplayer's devleopment is very tightly related to ffmpeg's development.<br />
<br />
<b>Update:</b> I forgot to mention <a href="http://libav.org/">libav</a>. It is a fork of ffmpeg. However, there's not that much to say, as ffmpeg and libav are still quite similar in their codec support. audacious does not support libav yet, all other apps just produce the same result. 
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        <author>
            <name>Hanno Böck</name>
                    </author>
    
        <published>2012-01-03T20:17:41Z</published>
        <updated>2012-04-29T17:44:32Z</updated>
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                I recently had a discussion about the accessibility of today's computer content in the future. We started asking ourselves how well the support in current software is to read and use old legacy data formats - graphics, videos, text, layout documents, whatever may still be interesting today.<br />
<br />
I remembered having such a discussion some years ago and back then, Works documents were mentioned by someone as a somewhat difficult format. Back then, <a href="http://libwps.sourceforge.net/">libwps</a> existed with some command line tools to convert to staroffice format (which could then be opened by openoffice) and experimental patches existed for openoffice itself. Seems at least here the situation has improved. The current version of libreoffice reads Works documents out of the box.<br />
<br />
Free software projects play an important role in keeping old data accessible. Just to name two, <a href="http://ffmpeg.org/">ffmpeg</a> does a great job in supporting a large number of old and exotic video formats. It's used by a bunch of popular video players like mplayer and vlc. For graphics files, there is <a href="http://www.imagemagick.org/">imagemagick</a>, which provides a conversion tool to up-to-date formats like PNG.<br />
<br />
In some upcoming blog entries, I'll try to explore things, will look for old files and see if I am able to use them.<br />
<br />
A call to my readers: Do you have any old stuff laying around that you'd find interesting to access today? Which file formats are difficult to access? Are you searching for tools to open / convert them? Do you have something old that might be worth publishing to others as well? Send me your stuff, I'm very interested. 
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        <link href="http://hboeck.de/archives/800-Videoueberwachung-in-der-Umkleidekabine-abgebaut.html" rel="alternate" title="Videoüberwachung in der Umkleidekabine - abgebaut" />
        <author>
            <name>Hanno Böck</name>
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        <published>2011-12-26T21:27:34Z</published>
        <updated>2012-05-03T21:18:51Z</updated>
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        <title type="html">Videoüberwachung in der Umkleidekabine - abgebaut</title>
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                <a class="serendipity_image_link"  href='http://hboeck.de/uploads/therme-video2.jpg'><!-- s9ymdb:348 --><img class="serendipity_image_right" width="225" height="300"  src="http://hboeck.de/uploads/therme-video2.serendipityThumb.jpg"  alt="Videokamera in der Umkleide" /></a>Im Frühjahr hatte ich die Thermen am Europa-Center in Berlin besucht - ein Luxus-Schwimmbad mit Sauna.<br />
<br />
Ich habe in Sachen Videoüberwachung ja schon manches erlebt, aber das hat mich dann doch ziemlich erschrocken: In der Herrenumkleidekabine wurde per Kamera überwacht. Ich war zunächst ziemlich empört - und später dann auch ziemlich sicher, dass das kaum rechtlich zulässig sein kann. Eine kurze Google-Recherche zu <a href="http://www.zendas.de/themen/videoueberwachung/artikel_staatsanzeiger1.html">ähnlichen Fällen bestätigte mir dies</a>.<br />
<br />
Erschwerend kam hinzu, dass man als Kunde das natürlich erst bemerkt, wenn man schon bezahlt hat. Ein Hinweisschild im Eingangsbereich oder ähnliches war nicht zu finden, wovon ich mich beim Gehen nochmals überzeugte.<br />
<br />
<a class="serendipity_image_link"  href='http://hboeck.de/uploads/therme-video.jpg'><!-- s9ymdb:347 --><img class="serendipity_image_left" width="225" height="300"  src="http://hboeck.de/uploads/therme-video.serendipityThumb.jpg"  alt="Hinweisschild in der Umkleide" /></a>Ich habe mich also folgerichtig an den <a href="http://datenschutz-berlin.de/">Berliner Datenschutzbeauftragten</a> gewandt. Vor wenigen Tagen erhielt ich nun einen dreiseitigen Brief mit dem - doch recht erfreulichen - Ergebnis.<br />
<br />
Das Amt des Datenschutzbeauftragten hat eine datenschutzrechtliche Kontrolle der Räumlichkeiten vorgenommen. Sie sind zu dem Schluss gekommen, dass die Überwachung der Umkleide eindeutig gegen das Bundesdatenschutzgesetz verstößt. Weiterhin wurde festgestellt, dass die Überwachung im Eingangsbereich zwar zulässig ist, aber die Hinweise auf die Videoüberwachung unzureichend waren. Die Kameras in der Umkleide wurden entfernt und vor dem Eingang wurde ein Zusätzliches Hinweisschild angebracht.<br />
<br />
Ich finde es doch erfreulich, dass man sich wenigstens manchmal noch gegen das Ausarten der Überwachung des öffentlichen Bereichs wehren kann. Ein ausdrückliches Lob an die Mitarbeiter der Berliner Datenschutzbehörde (mit denen ich schon in der <a href="http://www.klimaretter.info/protest/hintergrund/9342-das-recht-auf-informationen-ein-selbstversuch">Vergangenheit gute Erfahrungen</a> gemacht habe). 
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            <name>Hanno Böck</name>
                    </author>
    
        <published>2011-12-07T18:31:59Z</published>
        <updated>2012-04-29T17:44:03Z</updated>
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        <title type="html">Keine Ahnung und das soll auch so bleiben</title>
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                <div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 300px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:345 --><img class="serendipity_image_right" width="300" height="225"  src="http://hboeck.de/uploads/Gerthoffmann.jpg"  alt="Gert Hoffmann" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Versteht von solchen Dingen nichts: Gert Hoffmann (Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Gerthoffmann.jpg&amp;filetimestamp=20060804102707"> Kontraesan / Wikipedia</a>, Creative Commons by-sa by)</div></div>In Braunschweig <a href="http://netzpolitik.org/2011/braunschweig-piratenfraktion-gegen-internet-uberwachung-ihrer-arbeit/">hat sich die Piratenpartei darüber beschwert</a>, dass die Internetzugänge der Ratsfraktion in Braunschweig überwacht werden. So wird etwa jede aufgerufene Webadresse gespeichert.<br />
<br />
CDU-Oberbürgermeister und Ex-NPD-Mitglied <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gert_Hoffmann">Gert Hoffmann</a> hat dazu folgendes mitzuteilen:<br />
<div style="border:1px dashed black;background-color:#dfdfdf;">»Ich habe davon natürlich nichts gewusst, verstehe von solchen Dingen nichts und interessiere mich auch nicht dafür. Das wird auch so bleiben.«</div><br />
<br />
Und nein, das ist keine Satire, sondern steht tatsächlich genau so in der <a href="https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/presse/internet_daten.html">Pressemitteilung der Stadt</a>. 
            </div>
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        <dc:subject>braunschweig</dc:subject>
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            <name>Hanno Böck</name>
                    </author>
    
        <published>2011-11-27T10:08:56Z</published>
        <updated>2012-04-29T17:45:05Z</updated>
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        <title type="html">Heute mit &quot;Ja&quot; abstimmen</title>
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                <!-- s9ymdb:344 --><a href="http://www.ja-zum-ausstieg.de/"><img class="serendipity_image_right" width="300" height="423"  src="http://hboeck.de/uploads/s21-ja-zum-ausstieg.jpg"  alt="" style="border:none"/></a>Ich wohne selbst leider nicht mehr in Baden-Württemberg und kann somit heute nicht abstimmen.<br />
<br />
Aber mein dringlicher Aufruf an alle, die dort gemeldet sind: Bitte geht heute zur Volksabstimmung. Es ist wichtig. 
            </div>
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            <name>Hanno Böck</name>
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        <published>2011-10-27T19:04:53Z</published>
        <updated>2012-05-03T21:19:11Z</updated>
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        <title type="html">Verteidigung meiner Diplomarbeit</title>
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                <!-- s9ymdb:342 --><img class="serendipity_image_right" width="300" height="264"  src="http://hboeck.de/uploads/pss.serendipityThumb.png"  alt="" />Die Verteidigung meiner <a href="http://rsapss.hboeck.de/">Diplomarbeit über RSA-PSS</a> an der HU Berlin wird am 10. November stattfinden. Die Veranstaltung ist öffentlich (17:00 Uhr s. t., Rudower Chausee 25, Campus Berlin-Adlershof, Raum 3'113). <b>Achtung: Termin und Ort verschoben.</b><br />
<br />
Hier die Ankündigung:<br />
<br />
<i>Das Verschlüsselungs- und Signaturverfahren RSA ist das mit Abstand am häufigsten eingesetzte Public Key-Verfahren. RSA kann nicht in seiner ursprünglichen Form eingesetzt werden, da hierbei massive Sicherheitsprobleme auftreten. Zur Vorverarbeitung ist ein sogenanntes Padding notwendig. Bislang wird hierfür meist eine simple Hash-Funktion eingesetzt. Schon 1996 stellten Mihir Bellare und Philipp Rogaway für Signaturen ein verbessertes Verfahren mit dem Namen "Probabilistic Signature Scheme" (PSS) vor. Es garantiert unter bestimmten Annahmen "beweisbare" Sicherheit.<br />
<br />
In der Diplomarbeit wurde untersucht, welche Vorteile RSA-PSS gegenüber früheren Verfahren bietet und inwieweit RSA-PSS in verbreiteten Protokollen bereits zum Einsatz kommt. Weiterhin wurde eine Implementierung des Verfahrens für X.509-Zertifikate für die nss-Bibliothek erstellt. nss wird unter anderem von Mozilla Firefox und Google Chrome eingesetzt.</i> 
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        <author>
            <name>Hanno Böck</name>
                    </author>
    
        <published>2011-10-23T15:25:20Z</published>
        <updated>2012-05-03T21:19:15Z</updated>
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        <title type="html">Heroin, Crack, Meth - alles legal - spinnen die?</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Am Wochenende beschloss die Linkspartei einen Programmtext, in dem sie forderte, alle Drogen - darunter auch sogenannte "harte" Drogen wie Heroin oder Crack - zu legalisieren. Ziemlich viele Leute fanden das wohl keine gute Idee, wobei die sich meistens nicht die Mühe machen, irgendwelche Argumente vorzubringen.<br />
<br />
Wozu auch? Wer sowas fordert, muss verrückt sein. Oder? Das sah auch die Führungsspitze der Linkspartei so und brachte noch auf dem selben Parteitag - erfolgreich - einen späten Änderungsantrag ein, der <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,793434,00.html">die Sache wieder relativierte</a>. Man sei jetzt nur noch für eine »kontrollierte Abgabe«.<br />
<br />
Dass es scheinbar für allzu viele als absolut selbstverständlich gilt, die Forderung nach einem Ende der Prohibitionspolitik für verrückt zu erklären - so selbstverständlich, dass es Argumente gar nicht mehr benötigt - ist bedauerlich. Deswegen möchte ich mich mal bemühen, das wichtigste geradezurücken.<br />
<br />
<b>Die härteste Droge ist Alkohol</b><br />
<br />
Es lohnt sich ja gelegentlich, sich den aktuellen Stand der Wissenschaft zu vergegenwärtigen, wenn man über etwas diskutiert. Vielleicht bin ich da etwas naiv, aber ich denke Fakten sind einer Diskussion meist zuträglich.<br />
<br />
Eine Studie zum Thema wurde etwa im November 2010 im britischen Fachjournal "The Lancet" veröffentlicht - ein Update einer vorigen Untersuchung von 2007. Hier <a href="http://www.guardian.co.uk/society/2010/nov/01/alcohol-more-harmful-than-heroin-crack">gibt's einen Artikel des Guardian</a> dazu. Darin versuchen die Autoren, die Gefährlichkeit verschiedener Drogen anhand von Kriterien einzusortieren und vergeben Punkte (mehr Punkte = Droge gefährlicher). In der Spitzengruppe rangieren Alkohol (72), Heroin (55) und Crack (54).  Nicht uninteressant ist auch die restliche Einschätzung, die nicht gerade dem entspricht, was man allgemein denkt: Meth (33), Kokain (27), Tabak (26), Speed (23), Cannabis (20), GHB (18), Benzodiazepine (15), Ketamin (15), Methadon (13),  Butane (10), Kath (9), Ecstasy (9), Annabolika (9), LSD (7), Buprenorphin (6) und Zauberpilze (5). Auffällig ist etwa, dass die Autoren Cannabis für gefährlicher als Ecstasy und LSD halten.<br />
<br />
Die Studie ist übrigens kein Ausreisser - eine <a href="http://www.zeit.de/1998/28/199828.drogen_.xml">ähnliche Studie wurde etwa 1998 von der französischen Regierung in Auftrag gegeben</a>. Die Ergebnisse unterscheiden sich zwar in der Einschätzung der "harmloseren" Drogen - anders als die Lancet-Studie sah man damals etwa die Gefahren von Cannabis als deutlich geringer an. Aber auch hier schätzte man Alkohol als eine der gefährlichsten Drogen ein.<br />
<br />
Wenn also irgendjemand fordert, man müsse "harte" Drogen weiterhin verbieten und nur "weiche" Drogen legalisieren - Alkohol gehört in jedem Fall zu den "Harten". Nun fordert niemand ernsthaft das Verbot von Alkohol. In der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts probierten dies bekanntlich einige Staaten - unter anderem die USA.<br />
<br />
Alkohol ist die mit Abstand am meisten und am selbstverständlichsten konsumierte Droge in unserer Gesellschaft. Keinen Alkohol zu trinken gilt als sonderbar (Randbemerkung: Ich trinke nahezu nie Alkohol - ich hab damit also Erfahrung). <br />
<br />
<b>Der Drogenkrieg kostet Menschenleben</b><br />
<br />
Einer der blutigsten Konflikte auf der Welt ist zur Zeit der Drogenkrieg von Mexiko - obwohl dieser in den Medien kaum vorkommt. Seit einigen Jahren versucht die mexikanische Regierung massiv - mit Unterstützung der USA - Drogenproduktion und Handel mit Gewalt einzudämmen. Die LA Times berichtet von <a href="http://latimesblogs.latimes.com/laplaza/2011/06/mexico-war-dead-update-figures-40000.html">über 34.000 Toten zwischen 2006 und 2010</a>. Das sind mehr als im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Krieg_in_Afghanistan_seit_2001#Kriegstote">Afghanistankrieg</a> (wobei man bei dem Vergleich anmerken muss, dass natürlich auch im Afghanistankrieg Drogen eine Rolle spielen).<br />
<br />
<br />
Man könnte noch mehr sagen. Etwa dazu,  dass die meisten Drogentoten nicht an den Substanzen selbst, sondern an den Umständen (Verarmung, verunreinigte Drogen, Überdosierung mangels Informationen, AIDS durch gebrauchte Spritzen etc.) sterben. Dazu, dass es an anderer Stelle als selbstverständlich gilt, erwachsenen Menschen die Freiheit zuzugestehen, Risiken auf sich zu nehmen (ungesunde Ernährung, Extremsportarten). Heroin zu verbieten ist genauso plausibel wie das Verbot ungesunder Ernährung (mal wieder die unangenehmen Fakten: an letzterem sterben <a href="http://www.euroclinix.de/adipositas.html">viel mehr</a> <a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/sucht/drogenkonsum-heroin-bleibt-am-gefaehrlichsten_aid_493101.html">Menschen</a>). 
            </div>
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            <name>Hanno Böck</name>
                    </author>
    
        <published>2011-10-10T18:05:58Z</published>
        <updated>2012-05-03T21:19:20Z</updated>
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        <title type="html">Anti-virus applications and the Bundestrojaner</title>
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                <!-- s9ymdb:341 --><img class="serendipity_image_right" width="300" height="225"  src="http://hboeck.de/uploads/bundestrojaner.serendipityThumb.jpg"  alt="Bundestrojaner" />Two days ago, the german Chaos Computer Club (CCC) published a sample that's supposedly a variant of a german state spy software (the so-called "Bundestrojaner").<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/6dcec045cea24c7fb0df3eebfbec02f4" width="1" height="1" alt=""/><br />
<br />
You might wonder if your anti virus software is protecting you. The webpage <a href="http://www.virustotal.com/">Virus Total</a> lets you upload suspicious files, scans them with 43 different anti virus applications and presents you the result. Currently, <a href="http://www.virustotal.com/file-scan/report.html?id=be36ce1e79ba6f97038a6f9198057abecf84b38f0ebb7aaa897fd5cf385d702f-1318226434">24 of 43 scanners detect the Bundestrojaner</a>.<br />
<br />
The <a href="http://ccc.de/de/updates/2011/addendum-staatstrojaner">CCC provides some further information</a> where they state that the file they released is not the original one - they had several samples that differed and to avoid detection of the potential source, they changed the differing parts to something completely else. You might wonder if your anti virus app also detects the "original" Bundestrojaner and not just the modified file the CCC released.<br />
<br />
We can easily check this if we change the modified pieces again to something else. A modified variant <a href="http://www.virustotal.com/file-scan/report.html?id=0fa13fd84f2ba61168927a40e864327b6eb9d5c6adb0bebeefb6f9e1a7306742-1318226616">lowered the detection rate to 14 of 43</a> - amongst them the popular McAffee software. Now, it's pretty useless to only detect the exact published sample of a malware if we know that the original malware is different.<br />
<br />
<table border="1"><tr><th>Application</th><th>Version</th><th>Sig date</th><th>Modified sample</th><th>Original CCC sample</th></tr><tr><td>AhnLab-V3</td><td>2011.10.08.01</td><td>2011-Okt-09</td><td>Trojan/Win32.R2d2</td><td>Trojan/Win32.R2d2</td></tr><tr><td>AntiVir</td><td>7.11.15.175</td><td>2011-Okt-09</td><td>TR/GruenFink.1</td><td>TR/GruenFink.1</td></tr><tr><td>Antiy-AVL</td><td>2.0.3.7</td><td>2011-Okt-09</td><td>-</td><td>-</td></tr><tr><td>Avast</td><td>6.0.1289.0</td><td>2011-Okt-09</td><td>Win32:Trojan-gen</td><td>Win32:Trojan-gen</td></tr><tr><td>AVG</td><td>10.0.0.1190</td><td>2011-Okt-07</td><td>-</td><td>-</td></tr><tr><td>BitDefender</td><td>7.2</td><td>2011-Okt-10</td><td>Backdoor.R2D2.A</td><td>Backdoor.R2D2.A</td></tr><tr><td>ByteHero</td><td>1.0.0.1</td><td>2011-Sep-23</td><td>-</td><td>-</td></tr><tr><td>CAT-QuickHeal</td><td>11.00</td><td>2011-Okt-07</td><td>-</td><td>-</td></tr><tr><td>ClamAV</td><td>0.97.0.0</td><td>2011-Okt-10</td><td>Trojan.BTroj-1</td><td>Trojan.BTroj-1</td></tr><tr><td>Commtouch</td><td>5.3.2.6</td><td>2011-Okt-10</td><td>-</td><td>W32/R2D2.A</td></tr><tr><td>Comodo</td><td>10407</td><td>2011-Okt-10</td><td>-</td><td>Backdoor.Win32.R2D2.A</td></tr><tr><td>DrWeb</td><td>5.0.2.03300</td><td>2011-Okt-10</td><td>-</td><td>-</td></tr><tr><td>Emsisoft</td><td>5.1.0.11</td><td>2011-Okt-10</td><td>Trojan.Win32.Bundestrojaner!A2</td><td>Backdoor.Win32.R2D2!IK</td></tr><tr><td>eSafe</td><td>7.0.17.0</td><td>2011-Okt-06</td><td>-</td><td>-</td></tr><tr><td>eTrust-Vet</td><td>36.1.8605</td><td>2011-Okt-07</td><td>-</td><td>-</td></tr><tr><td>F-Prot</td><td>4.6.2.117</td><td>2011-Okt-09</td><td>-</td><td>W32/R2D2.A</td></tr><tr><td>F-Secure</td><td>9.0.16440.0</td><td>2011-Okt-10</td><td>Backdoor:W32/R2D2.A</td><td>Backdoor:W32/R2D2.A</td></tr><tr><td>Fortinet</td><td>4.3.370.0</td><td>2011-Okt-10</td><td>-</td><td>W32/R2D2.A!tr.bdr</td></tr><tr><td>GData</td><td>22</td><td>2011-Okt-10</td><td>Backdoor.R2D2.A</td><td>Backdoor.R2D2.A</td></tr><tr><td>Ikarus</td><td>T3.1.1.107.0</td><td>2011-Okt-10</td><td>-</td><td>Backdoor.Win32.R2D2</td></tr><tr><td>Jiangmin</td><td>13.0.900</td><td>2011-Okt-09</td><td>-</td><td>-</td></tr><tr><td>K7AntiVirus</td><td>91155258</td><td>2011-Okt-08</td><td>-</td><td>-</td></tr><tr><td>Kaspersky</td><td>9.0.0.837</td><td>2011-Okt-09</td><td>Backdoor.Win32.R2D2.a</td><td>Backdoor.Win32.R2D2.a</td></tr><tr><td>McAfee</td><td>5.400.0.1158</td><td>2011-Okt-10</td><td>-</td><td>Artemis!930712416770</td></tr><tr><td>McAfee-GW-Edition</td><td>2010.1D</td><td>2011-Okt-09</td><td>-</td><td>Artemis!930712416770</td></tr><tr><td>Microsoft</td><td>17702</td><td>2011-Okt-10</td><td>Backdoor:Win32/R2d2.A</td><td>Backdoor:Win32/R2d2.A</td></tr><tr><td>NOD32</td><td>6529</td><td>2011-Okt-10</td><td>Win32/R2D2.A</td><td>Win32/R2D2.A</td></tr><tr><td>Norman</td><td>6.7.2011</td><td>2011-Okt-09</td><td>-</td><td>-</td></tr><tr><td>nProtect</td><td>2011-10-10.01</td><td>2011-Okt-10</td><td>-</td><td>-</td></tr><tr><td>Panda</td><td>10.0.3.5</td><td>2011-Okt-09</td><td>-</td><td>Suspiciousfile</td></tr><tr><td>PCTools</td><td>8.0.0.5</td><td>2011-Okt-10</td><td>Backdoor.R2D2</td><td>Backdoor.R2D2</td></tr><tr><td>Prevx</td><td>3.0</td><td>2011-Okt-10</td><td>-</td><td>-</td></tr><tr><td>Rising</td><td>23.78.06.02</td><td>2011-Okt-09</td><td>-</td><td>-</td></tr><tr><td>Sophos</td><td>4.70.0</td><td>2011-Okt-10</td><td>Troj/BckR2D2-A</td><td>Troj/BckR2D2-A</td></tr><tr><td>SUPERAntiSpyware</td><td>4.40.0.1006</td><td>2011-Okt-08</td><td>-</td><td>-</td></tr><tr><td>Symantec</td><td>20111.2.0.82</td><td>2011-Okt-10</td><td>Backdoor.R2D2</td><td>Backdoor.R2D2</td></tr><tr><td>TheHacker</td><td>6.7.0.1.318</td><td>2011-Okt-09</td><td>-</td><td>-</td></tr><tr><td>TrendMicro</td><td>9.500.0.1008</td><td>2011-Okt-09</td><td>-</td><td>-</td></tr><tr><td>TrendMicro-HouseCall</td><td>9.500.0.1008</td><td>2011-Okt-10</td><td>-</td><td>BKDR_R2D2.A</td></tr><tr><td>VBA32</td><td>3.12.16.4</td><td>2011-Okt-07</td><td>-</td><td>-</td></tr><tr><td>VIPRE</td><td>10718</td><td>2011-Okt-10</td><td>-</td><td>Trojan.Win32.Generic!BT</td></tr><tr><td>ViRobot</td><td>2011.10.10.4710</td><td>2011-Okt-10</td><td>-</td><td>-</td></tr><tr><td>VirusBuster</td><td>14.1.3.0</td><td>2011-Okt-09</td><td>-</td><td>-</td></tr></table><br />
Scans done Monday morning around 8:00. 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>antivirus</dc:subject>
<dc:subject>bundestrojaner</dc:subject>
<dc:subject>mcaffee</dc:subject>
<dc:subject>onlinedurchsuchung</dc:subject>
<dc:subject>virus</dc:subject>

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        <link href="http://hboeck.de/archives/794-Free-rar-unpacking-code.html" rel="alternate" title="Free rar unpacking code" />
        <author>
            <name>Hanno Böck</name>
                    </author>
    
        <published>2011-10-08T18:03:10Z</published>
        <updated>2012-05-03T21:19:26Z</updated>
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        <title type="html">Free rar unpacking code</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                One of the few pieces of non-free software I always needed on my system is a rar unpacker. Despite that there are very good free alternatives for high-compression archivers like <a href="http://www.7-zip.org/">7-zip</a> or <a href="http://tukaani.org/xz/">tar.xz</a>, many people seem to like relying on a proprietary format like rar and it's in widespread use.<br />
<br />
Years ago, someone came up with a <a href="http://hboeck.de/archives/22-Free-Software.html ">GPLed rar unpacker</a>, but sadly, that was never updated to support the rar version 3 format. Its development is stalled.<br />
<br />
For that reason, some time back I suggested to the Free Software Foundation to add a free rar unpacking tool to their list of high priority projects - they did so. Happily I recently read that <a href="http://www.fsf.org/blogs/licensing/free-rarv3-extraction">they've removed it</a>. There's <a href="http://wakaba.c3.cx/s/apps/unarchiver.html">The Unarchiver</a> now, based on an old amiga library. It supports a whole bunch of formats - including rar v3. It's mainly a MacOS application, but it also provides a command line tool that can be compiled in Linux.<br />
<br />
It needs objective C, the gnustep-base libraries and it took me some time to get it to compile properly. For the Gentoo-users: I already committed an ebuild, just run "emerge TheUnarchiver". 
            </div>
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        <dc:subject>compression</dc:subject>
<dc:subject>freesoftware</dc:subject>
<dc:subject>linux</dc:subject>
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<dc:subject>unar</dc:subject>

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        <link href="http://hboeck.de/archives/793-Der-Papst.html" rel="alternate" title="Der Papst" />
        <author>
            <name>Hanno Böck</name>
                    </author>
    
        <published>2011-09-21T20:05:14Z</published>
        <updated>2012-05-03T21:19:59Z</updated>
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        <title type="html">Der Papst</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <!-- s9ymdb:340 --><img class="serendipity_image_right" width="289" height="300"  src="http://hboeck.de/uploads/papst.serendipityThumb.png"  alt="Papst" />Der Papst kommt nach Berlin. Das dürfte jedem, der die Medien verfolgt, nicht entgangen sein. Morgen wird seine Heiligkeit die Hauptstadt aufsuchen und eine Rede mit teilweise leeren Bänken im Bundestag abhalten.<br />
<br />
Was schreibt man zu so einem Anlass? Ich meine Papst kritisieren ist ja irgendwie so ein bisschen wie Scientology kritisieren - weiß eh jeder der es wissen möchte. Nun ja, die taz brachte doch tatsächlich das Kunststück fertig, gestern den <a href="http://www.taz.de/Kommentar-PiratInnen/!78500/">Sexismus in der Piratenpartei</a> anzuprangern und heute einen <a href="http://taz.de/Benedikt-XVI-in-Deutschland/!78469">Artikel zur Verteidigung von Joseph Kardinal Ratzinger</a> zu bringen. Eine Quote für katholische Priester wurde darin nicht gefordert. Manche Leute fangen auch plötzlich an, angesichts des Besuchs seiner Heiligkeit und der Tatsache, dass sich einige die Frechheit erlauben, das nicht gut zu finden, zu fragen, warum man denn <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/08/papstbesuch-in-thuringen-demonstrieren-ist-ok-aber-dort-wo-es-niemand-sieht.php">ausgerechnet dann sein Demonstrationsrecht wahrnehmen muss, wenn das Objekt des Protests gerade da ist</a>.<br />
<br />
Aber eigentlich ziehe ich schon jetzt zum Papstbesuch ein relativ optimistisches Fazit: Vor ein paar Jährchen (6 Jahre ist das schon her, ich bloggte <a href="http://hboeck.de/archives/159-Opium-des-Volkes.html">schon</a> <a href="http://hboeck.de/archives/165-Notitzen-von-der-Ratzi-Jugend.html">damals</a>) machte sich Ratzinger auf nach Köln zu einem Event namens Weltjugendtag, an dem ihm Schaaren von Jüngern zu Füßen lagen. Von Protesten hat man damals nichts mitbekommen. Das ist heute anders. Das ist schön.<br />
<br />
<b>Terminhinweis:</b> Donnerstag, 22.September (morgen), 16:00 Uhr, Potsdamer Platz, <a href="http://derpapstkommt.de/">Demonstration gegen die menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes</a><br />
<br />
<b>Update:</b> Nett war's. Und ich muss mich ganz furchtbar entschuldigen, meine Erinnerungen waren unzureichend. Es gab auch damals beim <a href="http://www.religionsfreie-zone.de/index2.htm">Weltjugendtag Proteste</a>. 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>berlin</dc:subject>
<dc:subject>demonstration</dc:subject>
<dc:subject>papst</dc:subject>
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<dc:subject>religion</dc:subject>

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        <link href="http://hboeck.de/archives/792-Thesen-zum-Wahlerfolg-der-Piratenpartei.html" rel="alternate" title="Thesen zum Wahlerfolg der Piratenpartei" />
        <author>
            <name>Hanno Böck</name>
                    </author>
    
        <published>2011-09-19T11:27:31Z</published>
        <updated>2012-05-03T21:20:03Z</updated>
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        <title type="html">Thesen zum Wahlerfolg der Piratenpartei</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <!-- s9ymdb:339 --><img class="serendipity_image_right" width="300" height="425"  src="http://hboeck.de/uploads/piraten-geheimvertrag.jpg"  alt="" />Zugegeben, es ist nicht sonderlich originell, am Tag nach dem überraschenden Wahlerfolg der Piratenpartei (8,9 Prozent nach letzten ARD-Hochrechnungen) darüber zu schreiben, aber ich sinniere gerade über zwei Thesen, die ich gern teilen würde.<br />
<br />
<b>Das Thema Transparenz und die Bedeutung des Berliner Wasservolksentscheids wurde total unterschätzt</b><br />
<br />
Vielleicht ein kleiner Rückblick: Im Frühjahr gab es in Berlin einen <a href="http://berliner-wassertisch.net/">Volksentscheid zur Offenlegung der Verträge über die Privatisierung der Berliner Wasserverträge</a>. Bemerkenswert daran ist, dass es der erste erfolgreiche Volksentscheid Berlins war und das, obwohl es keine wirklich namhaften Unterstützer gab.<br />
<br />
Die Grünen haben das Volksbegehren damals mitgetragen, aber die Piraten waren die einzigen, die das Thema in den Wahlkampf getragen haben.<br />
<br />
Die Forderung "Transparenz", ja, die Tatsache, dass man als Bürger, egal wie man zu einem Thema steht, wenigstens wissen will, was Sache ist, ist total populär - und das ist auch richtig so.<br />
<br />
<b>Die Grünen hätten den Aufstieg der Piratenpartei vollständig verhindern können, wenn sie sich dem Thema "Netzpolitik" ernsthaft angenommen hätten</b><br />
<br />
Erstmal eine Binsenweisheit: Traditionell gibt es in dem Spektrum, in dem die Piratenpartei erfolgreich ist, eine relativ große Sympathie für die Grünen. Nicht wenige prominente Netzaktivisten sind Grünenmitglieder.<br />
<br />
Trotzdem scheint man sich dort verdammt schwer zu tun, sich dieser Themen anzunehmen. In der Vergangenheit hat man beispielsweise dem sogenannten "Hackerparagraphen" und den diversen Urheberrechtskörben von Brigitte "was ist ein Browser?" Zypries zugestimmt und tat sich verdammt schwer mit einer klaren Positionierung zum Zensurthema. Mir würden auf Anhieb eine Reihe von Namen einfallen, die ein grünes Parteibuch haben und netzpolitisch kompetent wären, aber von denen sitzt keiner im Bundestag.<br />
<br />
<br />
Ein paar weitere Thesen ohne nähere Ausführung:<br />
<ul><li>Die Piraten wird von ihren Anhängern weder als Ein-Themen- noch als Protestpartei wahrgenommen, insofern greift jede <a href="http://www.gulli.com/news/17091-berlin-klaus-wowereit-warnt-vor-der-piratenpartei-2011-09-10">Kritik in diese Richtung</a> ins leere.</li><li>Die Piraten sind in Berlin mit einem, ich sag mal, modern-linken Programm erfolgreich gewesen (beispielsweise Thema Grundeinkommen). Sie täten gut daran, diejenigen in den eigenen Reihen, die versuchen, neoliberaler als die FDP zu sein, nicht zu beachten (erinnert sich noch jemand an Aaron König?)</li><li>Jetzt drüber zu diskutieren ob dieser Wahlsieg eine Eintagsfliege oder ein neuer Trend ist halte ich für Kaffeesatzleserei.</li><li>Die Menge an inhaltlichen Plakaten der Piraten und das Fehlen solcher bei den anderen Parteien (am extremsten hat es da <a href="http://bleib-passiv.de/?p=2918">die SPD getrieben</a>) hat sicher viele Menschen angesprochen.</li><li>Zu guter letzt: Den Piraten wäre zu empfehlen, nicht jede Kritik der Form "das ist aber unrealistisch/unfinanzierbar" ernst zu nehmen. So weit weg ist die Idee eines kostenlosen Nahverkehrs in einer Stadt, in der über 100 Menschen wegen Schwarzfahren im Knast sitzen, nicht.</li></ul> 
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<dc:subject>wahl</dc:subject>

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        <author>
            <name>Hanno Böck</name>
                    </author>
    
        <published>2011-09-12T19:27:18Z</published>
        <updated>2012-05-03T21:20:05Z</updated>
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        <title type="html">Einweg oder Mehrweg?</title>
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                <a class="serendipity_image_link"  href='http://hboeck.de/uploads/mehrweg-einweg.jpg'><!-- s9ymdb:337 --><img class="serendipity_image_right" width="225" height="300"  src="http://hboeck.de/uploads/mehrweg-einweg.serendipityThumb.jpg"  alt="Einweg- und Mehrwegflasche" /></a>Ich habe hier gerade zwei leere Bio-Zitronensaftflaschen. Die eine ist von Alnatura, die andere von Voelkel. Auf der Alnatura-Flasche ist deutlich "ohne Pfand" zu lesen, auf der Voelkel-Flasche "Für die Umwelt - Mehrweg" (siehe Foto).<br />
<br />
<a class="serendipity_image_link"  href='http://hboeck.de/uploads/mehrweg-einweg-boden.jpg'><!-- s9ymdb:338 --><img class="serendipity_image_left" width="300" height="225"  src="http://hboeck.de/uploads/mehrweg-einweg-boden.serendipityThumb.jpg"  alt="Flaschenboden" /></a>Nur sind beide Flaschen bis auf das Etikett komplett identisch.  Beide haben sogar eine identische Eingravierung am Boden: "어 ε - 0,2l  21,2 - E48". Insofern könnte man sich für die "kein Pfand"-Flasche von Alnatura vermutlich auch Pfand holen.<br />
<br />
Ich hab mal an Alnatura und Voelkel geschrieben, ob sie mir das aufklären können. Ich berichte hier, wenn ich etwas erfahre.<br />
<br />
<b>Update:</b><br />
<br />
Antwort von Alnatura:<br />
<i>Wir verkaufen den Alnatura Zitronensaft nicht nur in unseren Alnatura Super Natur Märkten, sondern auch über unsere Handelspartner wie beispielsweise dm-drogerie markt. Aus logistischen Gründen unserer Handelspartner gab es zu der aktuellen Verpackung (Einwegflasche) leider keine Alternative.<br />
<br />
Wir verfolgen einen ständigen Verbesserungsprozess und geben Ihre Rückmeldung zu Mehrwegflaschen gerne auch an die zuständigen Kollegen aus dem Produktmanagement zur Prüfung weiter. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir Ihnen aufgrund der Vielzahl an Kundenanregungen keine Rückmeldung darüber geben können, ob und wann Ihr Wunsch umgesetzt wird.</i><br />
<br />
Antwort von Völkel:<br />
<i>Die Voelkel Flasche ist definitiv eine Pfandflasche. Die Alnatura Flasche ist zwar dieselbe, wird aber aus irgendwelchen Gründen (vermutlich Logistische Gründe) nicht als solche benutzt, sondern als Einwegflasche.</i><br />
<br />
Bei der Antwort von Alnatura hatte ich ein bisschen das Gefühl, dass sie meine Frage nicht wirklich gelesen hatten. So richtig schlau werde ich daraus jetzt auch nicht... 
            </div>
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        <link href="http://hboeck.de/archives/790-Michael-S.-Hart-was-a-true-visionary.html" rel="alternate" title="Michael S. Hart was a true visionary" />
        <author>
            <name>Hanno Böck</name>
                    </author>
    
        <published>2011-09-11T17:03:16Z</published>
        <updated>2012-05-03T21:20:10Z</updated>
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        <title type="html">Michael S. Hart was a true visionary</title>
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                <!-- s9ymdb:336 --><img class="serendipity_image_right" width="190" height="299"  src="http://hboeck.de/uploads/odyssey-title.serendipityThumb.png"  alt="Odyssey - book from Project Gutenberg" /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_S._Hart">Michael S. Hart</a>, the founder of <a href="http://www.gutenberg.org/">Project Gutenberg</a>, died some days ago.<br />
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Project Gutenberg, if you don't know, is a webpage collecting electronic books online. It was founded in 1971 (yes, long before the Internet as we know it today existed), when Hart typed the Declaration of Independency on a Xerox mainframe. Hart can be seen as the inventor of electronic books - 40 years ago.<br />
<br />
We're still waiting for ebooks to get into mainstream. Currently, ebook reading devices are available, but their usage is not widespread yet. But I'm almost certain that ebooks will become very important within the next years. Hart had that opinion 40 years ago.<br />
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Today, Project Gutenberg has about 36.000 books. Most of them are public domain, because their copyright expired. There are other similar projects today: <a href="http://wikisource.org/">Wikisource</a> is a sister project of Wikipedia and <a href="http://www.archive.org/">archive.org</a> has a lot of scanned books, including most of the public domain books digitalized by Google.<br />
<br />
Some mission statements for Project Gutenberg from Michael S. Hart (taken from Wikipedia) I find that sum up things very well:<br />
"Encourage the Creation and Distribution of eBooks"<br />
"Help Break Down the Bars of Ignorance and Illiteracy"<br />
"Give As Many eBooks to As Many People As Possible" 
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