Google vs. gaia

Sunday, November 26. 2006, 14:22
Google has the reputation to be free software-friendly. Without doubt they did a lot in the past, especially many Summer of Code-Projects, that developed essential features for free software projects.

That google is also willing to put legal threat on free software projects if they compete in their are, they recently showed against the project gaia. It was a project to have a replacement client for google earth (google's own client is proprietary). It was done by pure reverse engineering. The author took the project down after he received a letter from google.

It's quite questionable if gaia is doing anything illegal. They didn't use any data from google, they just provided another client for the service. In my opinion it's very important to fight for the right to reverse engineer. Many essential free software projects wouldn't exist if we couldn't reverse engineer. Just think of many hardware drivers, filesystem support, samba, many multimedia codecs, support for proprietary document formats (e. g. doc in OOo) and lot's more.

By the way, I took the freedom to host a copy of the latest gaia-version (and, as requested by some comments, the win32-patch for gaia). It's GPL, so everyone is free to continue the development.

Linux auf Pentium 75 Clevo Multimedia Notebook Computer FMA86T

Sunday, November 19. 2006, 15:01
Multimedia Notebook ComputerEines der interessanteren Modelle der gestrigen Installparty war ein Pentium 75 Notebook, welches sich überschwänglich »Multimedia Notebook Computer« nannte.

Das erste Problem bei einem solchen Gerät ist ja, wie kriegt man da überhaupt Daten drauf. Weder Netzwerk, noch USB, zwar ein integriertes CD-ROM, doch nicht bootfähig. PCMCIA-Netzwerkkarte war auch nicht aufzufinden. Die wohl eher scherzhaft gemeinte Idee, die Festplatte in einen anderen Rechner zu bauen und dort zu installieren, nahm ich beim Wort.

Während der Installparty haben wir dann zwar keine Installation mehr vollbracht, jedoch bot ich an, das Gerät zuhause nochmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Nachdem ich wie bereits angedeutet in einem Fremd-Laptop die Festplatte mit einem Debian Etch versehen hatte, der Versuch das ganze zu booten. Schlug fehl, mir fiel auf dass das Kernelimage im Bootmenü ein -686-suffix hatte - Debian erkennt scheinbar automatisch einen neueren Prozessor und installiert ein passendes Kernelimage. Also Platte wieder zurückgebaut, 486-kernel installiert und neu gebootet.

Fährt hoch, X start schlägt wie zu erwarten war fehl (bei gewechselter Hardware). Mit lspci die Hardware betrachtet. Die Grafikkarte war ein Modell von »Chips and Technologies«, was ich zwar noch nie gehört hatte, aber xorg schon. Es existiert ein chips-Treiber, mit dem die Karte dann auch (640x480 bei 16 bpp) lief, zwar mit schwarzen Rändern am Rand, aber immerhin. Das Touchpad war sogar ein Synaptics, Scrolling am Rand funktioniert tadellos. Da jedes moderne Desktop-Environment die Kiste wohl überfordert hätte, musste icewm herhalten.
CD-ROM und Floppy liefen problemlos.

Beim Soundchip musste ich leider passen. Zwar fand ich qua google heraus, dass es sich wohl um einen Opti 930 handelt, das snd-opti93x Modul meldete mir jedoch »no OPTi 82C93x soundcard found«. Möglicherweise mit entsprechenden Parametern für das Kernelmodul lauffähig.

Nun wäre natürlich eine Netzwerkverbindung interessant gewesen. Zwar hatte ich einige PCMCIA-Karten rumliegen, die einzige mit integriertem Anschluss war jedoch eine Cardbus, was unsere alte Hardware nicht verkraftete. Eine D-Link wurde korrekt erkannt und eingebunden, jedoch fehlt mir für diese ein Anschlussteil, der den flachen Stecker in einen Netzwerkstecker konvertiert (die Teile, die immer so schnell kaputtgingen).
Mein letzter Versuch, eine Orinoco WLAN-Karte, führte dann jedoch überraschenderweise zum gewünschten Erfolg. WLAN auf einem Pentium 75, wer kann schon behaupten, sowas schonmal betrieben zu haben? ;-)

Update: Tuxmobil brachte mir noch diese Seite zu dem Laptop.

Linux Installationsparty in Backnang

Saturday, November 18. 2006, 14:48
Linux-Installationsparty
Linux-Installationsparty in Backnang
Seit heute morgen um 10 sind wir hier aktiv bei der Linux-Installationsparty der LUG Backnang.
Von kaputten RAMs, seltsamen WLAN-Karten und Scannern, die nur mit Binärtreibern laufen wollen, sind wir schon einer breite Palette von Problemen begegnet. Insgesamt circa 20 Besucher und fast ebenso viele neue Kubuntu-Linux-PCs.

Ich bin in der c't

Wednesday, November 1. 2006, 19:29
Ausgabe 23, Seite 44 links unten. Das Bild gibt's allerdings auch hier.
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