Das mit den Umlauten...
Tuesday, August 30. 2005, 15:57
Irgendwie bin ich ja inzwischen schon etwas resistent geworden gegen solche Probleme. Aber man könnte sich ja doch irgendwie fragen, warum der weltgrößte Internet-Versandhandel eigentlich solche Probleme hat, korrekte eMails zu verschicken.Ein kleiner Blick in den Header:
Content-Type: text/plain
Ohne jede Charset-Angabe.
Was ist eigentlich so schwer daran zu kapieren, dass man Texte mit Umlauten nur unter Angabe eines korrekten Zeichensatzes verschickt?
Tagung über Blogs in Karlsruhe
Monday, August 29. 2005, 11:59
Das ZKM in Karlsruhe (Zentrum für Kunst und Medientechnologie) veranstaltet von 23. bis 24. September eine Tagung unter dem Titel "Weblogs, Podcasting und Videojournalismus - Neue Medien zwischen demokratischen und ökonomischen Potentialen" (von Schockwellenreiter).
Da ich, wie man so schön sagt, nur einen Steinwurf vom ZKM entfernt wohne (wenn man kräftig wirft, könnte das sogar hinkommen), werd ich mir das natürlich anschauen und bloggenderweise davon berichten.
Da ich, wie man so schön sagt, nur einen Steinwurf vom ZKM entfernt wohne (wenn man kräftig wirft, könnte das sogar hinkommen), werd ich mir das natürlich anschauen und bloggenderweise davon berichten.
Back from Evoke
Monday, August 29. 2005, 11:49
Sometimes you think the world is really small - so I met my room-neighbor Julian in Cologne. He was hanging around in a location called "Kletterfabrik" near the Evoke-location, where some cool people did some art installations. I made pictures, but they are quite dark (it was in the night).
I'll upload some more pictures in the next days.
The 64k-Intro Bloom from Styx made the second place and he was quite happy about that.
After coming home I was really tired (you don't get too much sleep on a demoparty) and angry about the "Deutsche Telekom", because our DSL isn't working at the moment.
I'll upload some more pictures in the next days.
The 64k-Intro Bloom from Styx made the second place and he was quite happy about that.
After coming home I was really tired (you don't get too much sleep on a demoparty) and angry about the "Deutsche Telekom", because our DSL isn't working at the moment.
Evoke 2005 Report
Sunday, August 28. 2005, 01:35
I'm here at the Evoke 2005 demoparty with Tom, StyX and TS.
I tried to create a 4k-Intro on friday evening, but stopped due to the late time and the deadline, which was at 10 (although it was moved for hours later). StyX has created a 64k-Intro, which has probably good chances to gain a good place, maybe even the first.
The network is always sucking here (and we're asking us why it is so difficult to provide a working network), so if this entry reaches you, I managed to get internet for some minutes ;-)
Pictures I made are here
I tried to create a 4k-Intro on friday evening, but stopped due to the late time and the deadline, which was at 10 (although it was moved for hours later). StyX has created a 64k-Intro, which has probably good chances to gain a good place, maybe even the first.
The network is always sucking here (and we're asking us why it is so difficult to provide a working network), so if this entry reaches you, I managed to get internet for some minutes ;-)
Pictures I made are here
Evoke 2005
Friday, August 26. 2005, 10:36
In about two hours I'll leave to have a trip to the demoparty Evoke. If netcologne manages it to provide internet this year you may see live-reports from me. I have no releases prepared, as I'm mostly a passive scener in recent times.
If you don't know what a demoparty is, it's basically an event where people are creating art with computers, in form of self-running programs, while their only use is that they provide nice graphics and sound.
If you are a loyal reader of my blog, you might know that one of the very first entries in this blog was about my Evoke-Trip last year.
If you don't know what a demoparty is, it's basically an event where people are creating art with computers, in form of self-running programs, while their only use is that they provide nice graphics and sound.
If you are a loyal reader of my blog, you might know that one of the very first entries in this blog was about my Evoke-Trip last year.
Das Hochwasser kommt Schröder zur Hilfe
Wednesday, August 24. 2005, 02:11
Kommt Euch das nicht auch komisch vor? Zum zweiten Mal scheint Gerhard Schröder kurz davor zu stehen, eine Wahl zu verlieren und zum zweiten Mal kommt ihm, wie von Geisterhand, ein Hochwasser zur Hilfe.
Nun, ich werde Euch jetzt mit schockierenden Fakten bekannt machen: Das Hochwasser ist kein Zufall. Nein, es steckt ein Plan dahinter. Ein großer Plan. Wer genau dahintersteckt, weiss ich noch nicht, aber ich werde es sicher noch herausfinden. Es hat garantiert was mit den Chemtrails zu tun - Kondensstreifen, die immer häufiger auftauchen und die aus von Flugzeugen versprühten Chemikalien stammen. Um das Wetter zu manipulieren!
Andere Blogger hatten wohl schon ähnliche Gedanken: Spreeblick, Lumma, Julian.
Note an mich: Öfters über Verschwörungstheorien lustig machen, wenn mir nix sinnvolles zu bloggen einfällt. Wir sehen uns in Bielefeld!
Nun, ich werde Euch jetzt mit schockierenden Fakten bekannt machen: Das Hochwasser ist kein Zufall. Nein, es steckt ein Plan dahinter. Ein großer Plan. Wer genau dahintersteckt, weiss ich noch nicht, aber ich werde es sicher noch herausfinden. Es hat garantiert was mit den Chemtrails zu tun - Kondensstreifen, die immer häufiger auftauchen und die aus von Flugzeugen versprühten Chemikalien stammen. Um das Wetter zu manipulieren!
Andere Blogger hatten wohl schon ähnliche Gedanken: Spreeblick, Lumma, Julian.
Note an mich: Öfters über Verschwörungstheorien lustig machen, wenn mir nix sinnvolles zu bloggen einfällt. Wir sehen uns in Bielefeld!
Legales Filesharing - Revolution oder Falschmeldung?
Tuesday, August 23. 2005, 21:17
Es liest sich fast zu schön, um wahr zu sein: Netzpolitik schreibt, in berufung auf BoingBoing, dass ein englischer Provider namens Playlouder MSP eine DSL-Flatrate inklusive der Möglichkeit, legal Musik von verschiedenen Labels, darunter Sony-BMG (und damit einer der Großen), in Filesharing-Börsen zu tauschen.
In der original-BoingBoing-Meldung liest sich das ganze so, dass die User in beliebiger Form, beliebigen Formaten und über jede verfügbare Filesharingtechnologie Dateien tauschen dürfen. Eine Meldung auf Digital Music News schreibt jedoch völlig anderes: So soll der Austausch nur in DRM-geschützten WMA-Dateien erlaubt sein, um zu verhindern, dass die Dateien an nicht-Kunden weitergegeben werden.
Das lässt die Sache, die sich so toll anhörte, leider in einem völlig anderen Licht erscheinen. Denn das ist meiner Ansicht nach die zentrale Frage für alle Modelle zukünftiger Musikdistribution: Digital Rights Management (und damit gezwungenermaßen ein restriktives Kontrollsystem sowie den Ausschluß von Open Source-Lösungen) oder nicht.
In der original-BoingBoing-Meldung liest sich das ganze so, dass die User in beliebiger Form, beliebigen Formaten und über jede verfügbare Filesharingtechnologie Dateien tauschen dürfen. Eine Meldung auf Digital Music News schreibt jedoch völlig anderes: So soll der Austausch nur in DRM-geschützten WMA-Dateien erlaubt sein, um zu verhindern, dass die Dateien an nicht-Kunden weitergegeben werden.
Das lässt die Sache, die sich so toll anhörte, leider in einem völlig anderen Licht erscheinen. Denn das ist meiner Ansicht nach die zentrale Frage für alle Modelle zukünftiger Musikdistribution: Digital Rights Management (und damit gezwungenermaßen ein restriktives Kontrollsystem sowie den Ausschluß von Open Source-Lösungen) oder nicht.
Das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen
Monday, August 22. 2005, 01:32
Und wenn jetzt die braune Nazibrut gegen Minderheiten hetzt
gießt ihr Öl ins Feuer und ihr ändert kurz das Grundgesetz.
Und der kleine Vollidiot mit seinem Brandsatz in der Hand
fühlt sich als legitimer Retter seines Vaterlands WIZO
Heute jährt sich zum 13. Mal das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen. Am 22. August 1992 belagerte ein brauner Mob ein Asylantenwohnheim. Es wurde versucht, das Wohnheim in Brand zu setzen, Scheiben wurden eingeschlagen, mehrere Tage mußten die Anwohner um ihr Leben fürchten. Eine Tat nicht nur von durchgeknallten Faschos, sondern unterstützt von großen Teilen der "Normalbevölkerung", die Polizei ließ den Mob lange Zeit gewähren, die Feuerwehr konnte nicht eingreifen.
Rostock-Lichtenhagen steht beispiellos für den neuen deutschen Rassismus nach 1989.
Die politische Konsequenz aus Rostock-Lichtenhagen: Die weitgehende Abschaffung des deutschen Asylrechts, geschaffen als Konsequenz aus dem Nazi-Faschismus. Zur Durchsetzung dieses Vorhabens war eine Grundgesetzänderung und damit eine 2/3-Mehrheit im Bundestag erforderlich. Die regierende CDU/FDP-Koalition konnte dies nicht alleine durchsetzen, sie benötigte die Zustimmung der SPD.
In der SPD gab es starke Widerstände gegen dieses Vorhaben. Den Namen des Mannes, der seine Partei damals auf Linie brachte und damit die Abschaffung des Asylrechts ermöglichte, sollten wir gerade heute nicht vergessen: Oskar Lafontaine.
Wikipedia zum Pogrom von Rostock-Lichtenhagen
gießt ihr Öl ins Feuer und ihr ändert kurz das Grundgesetz.
Und der kleine Vollidiot mit seinem Brandsatz in der Hand
fühlt sich als legitimer Retter seines Vaterlands WIZO
Heute jährt sich zum 13. Mal das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen. Am 22. August 1992 belagerte ein brauner Mob ein Asylantenwohnheim. Es wurde versucht, das Wohnheim in Brand zu setzen, Scheiben wurden eingeschlagen, mehrere Tage mußten die Anwohner um ihr Leben fürchten. Eine Tat nicht nur von durchgeknallten Faschos, sondern unterstützt von großen Teilen der "Normalbevölkerung", die Polizei ließ den Mob lange Zeit gewähren, die Feuerwehr konnte nicht eingreifen.
Rostock-Lichtenhagen steht beispiellos für den neuen deutschen Rassismus nach 1989.
Die politische Konsequenz aus Rostock-Lichtenhagen: Die weitgehende Abschaffung des deutschen Asylrechts, geschaffen als Konsequenz aus dem Nazi-Faschismus. Zur Durchsetzung dieses Vorhabens war eine Grundgesetzänderung und damit eine 2/3-Mehrheit im Bundestag erforderlich. Die regierende CDU/FDP-Koalition konnte dies nicht alleine durchsetzen, sie benötigte die Zustimmung der SPD.
In der SPD gab es starke Widerstände gegen dieses Vorhaben. Den Namen des Mannes, der seine Partei damals auf Linie brachte und damit die Abschaffung des Asylrechts ermöglichte, sollten wir gerade heute nicht vergessen: Oskar Lafontaine.
Wikipedia zum Pogrom von Rostock-Lichtenhagen
Some more background information about SHA1
Monday, August 22. 2005, 00:30
As the article some days ago about SHA1 got a lot of interest, I thought I'll write some more background info about this, especially for people thinking that collisions aren't a big problem.
Cryptographic hash functions are functions where you can put a string of any length and get a fixed-size result. E. g. with SHA1, you get 160 bit, with MD5 128 bit. The hash-function has to fulfill some requirements:
- It should be hard to get two strings with the same hash (collision-resistant).
- It should be hard to get a string to a given hash (one-way-function).
To be more precise: In an optimal case, hard means that it shouldn't be possible with all hardware on earth in the timeframe that your cryptography needs to be secure. Some examples where cryptographic hashes are used are shadown-passwords, digital signatures or verification of file downloads.
Cryptographic hash functions are functions where you can put a string of any length and get a fixed-size result. E. g. with SHA1, you get 160 bit, with MD5 128 bit. The hash-function has to fulfill some requirements:
- It should be hard to get two strings with the same hash (collision-resistant).
- It should be hard to get a string to a given hash (one-way-function).
To be more precise: In an optimal case, hard means that it shouldn't be possible with all hardware on earth in the timeframe that your cryptography needs to be secure. Some examples where cryptographic hashes are used are shadown-passwords, digital signatures or verification of file downloads.
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Nostalgic feelings - Secret Maryo Chronicles
Saturday, August 20. 2005, 00:20

Secret Maryo Chronicles
The gameplay is a bit different from the original games, it doesn't have a speedup-button. It's features are comparable to Super Mario Bros, while it's graphics are more like Super Mario World.
It's free software and it's available for Windows and Linux.
Notitzen von der Ratzi-Jugend
Thursday, August 18. 2005, 02:20
Die Menge jubelt über IWF-Schreibtischtäter Köhler und Schwulenhasser Meissner, morgen kommt Übervater Ratzi.
Da ist keine kritische Stimme erlaubt. Wie der Stern herausfang, soll bloß kein Journalist auf die Idee kommen, im Pressezentrum auf kirchenkritischen Seiten herumzusurfen. Auch die katholische Kirche geht mit der Zeit. Früher verbrannte man Bücher, heute zensiert man das Internet (über Fefe).
Einige Jugendliche erdreisteten sich, mit Plakaten für Kondome und den Kampf gegen AIDS Stellung zu beziehen. Was Weltjugendtag-Sprecher Matthias Kopp gleich mal dazu verleitet, die "Wichtigtuer" und "Unruhestifter" zurechtzuweisen. Tja Leute, Reformchristen sind halt out.
Wie Lars schon vor einigen Tagen geschrieben hat, ist die BILD-Zeitung offizieller Medienpartner des Weltjugendtages. Die BILD ist ja bekanntlich mit täglichen Tittenbildchen ein Vorbild in Sachen sexueller Enthaltsamkeit.
Da ist keine kritische Stimme erlaubt. Wie der Stern herausfang, soll bloß kein Journalist auf die Idee kommen, im Pressezentrum auf kirchenkritischen Seiten herumzusurfen. Auch die katholische Kirche geht mit der Zeit. Früher verbrannte man Bücher, heute zensiert man das Internet (über Fefe).
Einige Jugendliche erdreisteten sich, mit Plakaten für Kondome und den Kampf gegen AIDS Stellung zu beziehen. Was Weltjugendtag-Sprecher Matthias Kopp gleich mal dazu verleitet, die "Wichtigtuer" und "Unruhestifter" zurechtzuweisen. Tja Leute, Reformchristen sind halt out.
Wie Lars schon vor einigen Tagen geschrieben hat, ist die BILD-Zeitung offizieller Medienpartner des Weltjugendtages. Die BILD ist ja bekanntlich mit täglichen Tittenbildchen ein Vorbild in Sachen sexueller Enthaltsamkeit.
Ein kleiner Schritt in Richtung Frieden
Thursday, August 18. 2005, 01:48
Ich äußere mich äußerst ungern und selten zum Israel-Palästina-Konflikt, was vor allem daran liegt, dass in der Linken, der ich mich ja meistens zugehörig fühl, zwischen AIK und Bahamas eher selten was sinnvolles zu dem Thema zu finden ist.
Heute mache ich es mal. Ich finde das, was gerade passiert, äußerst beeindruckend und haben großen Respekt vor Ariel Scharon. Der Mann, der von selbsternannten Antiimperialisten gerne als moderner Hitler dargestellt wird, schafft das, worauf man eigentlich kaum noch hoffen konnte: Seit Jahren habe ich zum ersten Mal den Eindruck, dass ein kleiner Schritt in die richtige Richtung gegangen wird.
Ja, Scharon gehört zur politischen Rechten, ja, vermutlich ist einiges schief an seiner Politik. Aber vermutlich ist er auch der einzige, der das, was jetzt passiert, durchsetzen konnte: Ein Signal Israels, dass es bereit ist, zurückzustecken, wenn es der Sicherheit der Menschen in Israel dienlich ist.
Bleibt zu hoffen, dass sich die Ausfälle radikaler Siedler in Grenzen halten und dass es den Mörderbanden wie Hamas und Co. in Zukunft ein bißchen schwerer fällt, Menschen für ihren Wahnsinn zu mobilisieren.
Mein Vorschlag: Man sollte Jassir Arafat posthum den Friedensnobelpreis entziehen und ihn an Ariel Scharon verleihen.
Links:
Lars zum Thema
Artikel aus Letters from Rungholt (sehr persönliches Blog aus Israel)
Heute mache ich es mal. Ich finde das, was gerade passiert, äußerst beeindruckend und haben großen Respekt vor Ariel Scharon. Der Mann, der von selbsternannten Antiimperialisten gerne als moderner Hitler dargestellt wird, schafft das, worauf man eigentlich kaum noch hoffen konnte: Seit Jahren habe ich zum ersten Mal den Eindruck, dass ein kleiner Schritt in die richtige Richtung gegangen wird.
Ja, Scharon gehört zur politischen Rechten, ja, vermutlich ist einiges schief an seiner Politik. Aber vermutlich ist er auch der einzige, der das, was jetzt passiert, durchsetzen konnte: Ein Signal Israels, dass es bereit ist, zurückzustecken, wenn es der Sicherheit der Menschen in Israel dienlich ist.
Bleibt zu hoffen, dass sich die Ausfälle radikaler Siedler in Grenzen halten und dass es den Mörderbanden wie Hamas und Co. in Zukunft ein bißchen schwerer fällt, Menschen für ihren Wahnsinn zu mobilisieren.
Mein Vorschlag: Man sollte Jassir Arafat posthum den Friedensnobelpreis entziehen und ihn an Ariel Scharon verleihen.
Links:
Lars zum Thema
Artikel aus Letters from Rungholt (sehr persönliches Blog aus Israel)
Sin City - Filmrezension
Thursday, August 18. 2005, 00:54
Relativ spontaner entschluss heute, mit einigen Bekannten ins Kino zu gehn, beim Durchblick des Programms "Sin City" gesehn, unter dem ich mir nichts genaues vorstellen konnte, meinte aber, mehrfach schon gehört/gelesen zu haben, dass der gut sein soll. Also rein.
Schon erfreut war ich, im Vorspann zu lesen, dass Quentin Tarantino mitgewirkt hat, das spricht ja i. A. für Qualität.
Der Film hat meine Erwartungen nach einem guten Kinoerlebnis mehr als erfüllt. Es handelt sich wohl um eine Comicverfilmung, was mir im Allgemeinen relativ egal ist, da ich zu Comics kein Verhältnis hab. Der ganze Film ist in Schwarz-Weiß gehalten, nur vereinzelt werden einzelne Elemente in Farbe gezeichnet. Sehr experimentell und gibt dem Geschehen eine ganz eigene Aura.
Die Storyline erinnert stark an Pulp Fiction (man merkt den Tarantino halt): Mehrere Geschichten, die nur am Rande miteinander zu tun haben, laufen parallel mit Sprüngen und nicht chronologisch ab. Sie spielen alle in Basin City (kurz eben Sin City), einer Stadt, in der die Korruption herrscht, die Gewalt regiert und das Rotlicht-Gewerbe floriert. Obwohl der Film insgesamt sehr brutal ist und von Gewaltdarstellungen durchsetzt, wirkt er nicht als platter Splatterfilm.
Noch nicht verstanden habe ich, wie die Szene ganz am Anfang und ganz am Schluss reinpassen, das erschließt sich mir ja vielleicht, wenn ich den Film irgendwann zum zweiten Mal sehe. Wer's verstanden hat, kann ja nen Comment posten.
Sin City
Schon erfreut war ich, im Vorspann zu lesen, dass Quentin Tarantino mitgewirkt hat, das spricht ja i. A. für Qualität.
Der Film hat meine Erwartungen nach einem guten Kinoerlebnis mehr als erfüllt. Es handelt sich wohl um eine Comicverfilmung, was mir im Allgemeinen relativ egal ist, da ich zu Comics kein Verhältnis hab. Der ganze Film ist in Schwarz-Weiß gehalten, nur vereinzelt werden einzelne Elemente in Farbe gezeichnet. Sehr experimentell und gibt dem Geschehen eine ganz eigene Aura.
Die Storyline erinnert stark an Pulp Fiction (man merkt den Tarantino halt): Mehrere Geschichten, die nur am Rande miteinander zu tun haben, laufen parallel mit Sprüngen und nicht chronologisch ab. Sie spielen alle in Basin City (kurz eben Sin City), einer Stadt, in der die Korruption herrscht, die Gewalt regiert und das Rotlicht-Gewerbe floriert. Obwohl der Film insgesamt sehr brutal ist und von Gewaltdarstellungen durchsetzt, wirkt er nicht als platter Splatterfilm.
Noch nicht verstanden habe ich, wie die Szene ganz am Anfang und ganz am Schluss reinpassen, das erschließt sich mir ja vielleicht, wenn ich den Film irgendwann zum zweiten Mal sehe. Wer's verstanden hat, kann ja nen Comment posten.
Sin City
Say goodbye to SHA-1
Thursday, August 18. 2005, 00:31
Xiaoyun Wang, chinese cryptographer and well known for her analysis of the SHA1 function, was not allowed to travel to the US to attend the Crypto conference starting today (via Bruce Schneier).
Too bad, because she discovered some new results on the attacks on SHA1, which reduce it to a complexity of 2^63 to generate a collission. Adi Shamir, well known cryptographer and one of the RSA-inventors, presented these results.
These news are important, because 2^63 is a complexity that can be broken with todays hardware if you invest enough money and time. This would be an interesting project for distributed computing, although I don't know if the attack can be implemented on common hardware (maybe someone with cryptographic experiences wants to comment if this is possible).
Too bad that most software devs have not noticed the recent results on hash-functions. Most of them still use MD5 (which has been broken about a year ago), SHA-1 is widely used. The GNU Coreutils don't have any tools for modern hash-functions, same goes with most programming languages (PHP, Python), while they implement some sort of md5sum or sha1sum, no sha256sum or whirlpoolsum at all.
Too bad, because she discovered some new results on the attacks on SHA1, which reduce it to a complexity of 2^63 to generate a collission. Adi Shamir, well known cryptographer and one of the RSA-inventors, presented these results.
These news are important, because 2^63 is a complexity that can be broken with todays hardware if you invest enough money and time. This would be an interesting project for distributed computing, although I don't know if the attack can be implemented on common hardware (maybe someone with cryptographic experiences wants to comment if this is possible).
Too bad that most software devs have not noticed the recent results on hash-functions. Most of them still use MD5 (which has been broken about a year ago), SHA-1 is widely used. The GNU Coreutils don't have any tools for modern hash-functions, same goes with most programming languages (PHP, Python), while they implement some sort of md5sum or sha1sum, no sha256sum or whirlpoolsum at all.
Not welcome to the blogosphere?
Wednesday, August 17. 2005, 16:56
Ich möchte hier mal ein paar Gedanken niederschreiben, die ich mir in jüngerer Zeit über die Entwicklung deutschsprachiger Blogs gemacht habe.
Als ich mit bloggen angefangen hab, da war das ungefähr so: Blogger waren irgendwie ein bißchen Links (mal mehr, mal weniger), meistens stark Computer-affin, man war gegen Softwarepatente und Digital Rights Management, fand Microsoft und die Mainstream-Musikindustrie irgendwie doof und hielt Klingeltöne für den völligen Untergang jedlicher Kultur. Zudem war es üblich, das gebloggte in irgendeiner Weise unter einer freien Lizenz zur Verfügung zu stellen.
Darüber wurde gebloggt und man fühlte sich irgendwie kuschelig wohl dabei.
Dann kam da so eine Bundestagswahl und plötzlich meinten alle möglichen Politiker, sich bloggenderweise betätigen zu müssen. Der neoliberal-grüne CDU-Fan Oswald Metzger war einer der Pioniere, neuerdings denkt die bayrische Einheitspartei mit Namen CSU, das sie den ersten offiziellen Partei-Blog betreiben (erstens heißt des DAS blog und zweitens hat selbst die Bergpartei hat schon gebloggt, als man in Bayern bei Blog vermutlich noch an Zeichenblöcke gedacht hat).
Ich nehm das ganze Blog-Theater grad mit ziemlich gemischten Gefühlen wahr, was ich mal exemplarisch an einem Beispiel erläutern möchte. Die bloggende Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, die bekanntlich sich entgegen eines Votums des gesamten Bundestags auf EU-Ebene für Softwarepatente stark gemacht hat, die als glühende Verfechterin eines massiv verschärften Urheberrechts gilt, die sich für das "deutsche DMCA" und die sogenannte Kopierschutzklausel verantwortlich zeichnet, die mehrfach bereits verlauten lies, dass sie von Privatkopien nichts und von Fair Use wenig hält, die DRM toll findet etc. pp.
Kurzum, Brigitte Zypries steht so ungefähr für alles, was dem Mainstream der deutschen Blogosphäre verhaßt ist. Das wäre ja erstmal nichts verwerfliches, ist doch der Austausch von gegensätzlichen Meinungen, das "konstruktive Streiten" immer eine gute Sache, es ist gar eine wesentliche Eigenschaft der meisten Blogs, durch Kommentare und Trackbacks (die leider von immer mehr Leuten deaktiviert werden, aber das ist ein anderes Thema) solches zu ermöglichen.
Nun bloggt Brigitte Zypries nicht über Softwarepatente. Sie bloggt platte Wahlkampfparolen (dafür brauch ich keine Blogs, das krieg ich auch im Fernsehen), sie bloggt über Darmstadt 98 und vieles mehr. Nun darf ja jeder Bloggen, worüber er möchte, meinetwegen über den Kaninchenzüchterverein. Aber Brigitte Zypries ist eben nicht nur Fußballfan, sie ist maßgeblich politisch Verantwortlich für vieles, was in meinen Augen den Interessen derer, die sich ein freieres Internet wünschen (und dazu zählen üblicherweise eben auch Blogger), entgegen läuft.
Eine Beobachtung, die ich immer wieder mache, dass Politiker-Blogs häufig keine Trackbacks unterstützen, wenig auf andere Blogs verweisen und allgemein sehr häufig eher garnicht von dem unterscheiden, was Politiker bisher auch gemacht haben: Platte politische Parolen von sich geben. Nur nennt man das ganze halt neumodisch Blog.
(Kleiner Hinweis: Es gibt durchaus das ein- oder ander Politik-Blog, das sich von oben beschriebenem unterscheidet, etwa die NRW-SPD oder die Grüne Jugend. Die gab's aber auch schon vor der "Jeder-Politiker-braucht-ein-Blog"-Welle.)
Als ich mit bloggen angefangen hab, da war das ungefähr so: Blogger waren irgendwie ein bißchen Links (mal mehr, mal weniger), meistens stark Computer-affin, man war gegen Softwarepatente und Digital Rights Management, fand Microsoft und die Mainstream-Musikindustrie irgendwie doof und hielt Klingeltöne für den völligen Untergang jedlicher Kultur. Zudem war es üblich, das gebloggte in irgendeiner Weise unter einer freien Lizenz zur Verfügung zu stellen.
Darüber wurde gebloggt und man fühlte sich irgendwie kuschelig wohl dabei.
Dann kam da so eine Bundestagswahl und plötzlich meinten alle möglichen Politiker, sich bloggenderweise betätigen zu müssen. Der neoliberal-grüne CDU-Fan Oswald Metzger war einer der Pioniere, neuerdings denkt die bayrische Einheitspartei mit Namen CSU, das sie den ersten offiziellen Partei-Blog betreiben (erstens heißt des DAS blog und zweitens hat selbst die Bergpartei hat schon gebloggt, als man in Bayern bei Blog vermutlich noch an Zeichenblöcke gedacht hat).
Ich nehm das ganze Blog-Theater grad mit ziemlich gemischten Gefühlen wahr, was ich mal exemplarisch an einem Beispiel erläutern möchte. Die bloggende Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, die bekanntlich sich entgegen eines Votums des gesamten Bundestags auf EU-Ebene für Softwarepatente stark gemacht hat, die als glühende Verfechterin eines massiv verschärften Urheberrechts gilt, die sich für das "deutsche DMCA" und die sogenannte Kopierschutzklausel verantwortlich zeichnet, die mehrfach bereits verlauten lies, dass sie von Privatkopien nichts und von Fair Use wenig hält, die DRM toll findet etc. pp.
Kurzum, Brigitte Zypries steht so ungefähr für alles, was dem Mainstream der deutschen Blogosphäre verhaßt ist. Das wäre ja erstmal nichts verwerfliches, ist doch der Austausch von gegensätzlichen Meinungen, das "konstruktive Streiten" immer eine gute Sache, es ist gar eine wesentliche Eigenschaft der meisten Blogs, durch Kommentare und Trackbacks (die leider von immer mehr Leuten deaktiviert werden, aber das ist ein anderes Thema) solches zu ermöglichen.
Nun bloggt Brigitte Zypries nicht über Softwarepatente. Sie bloggt platte Wahlkampfparolen (dafür brauch ich keine Blogs, das krieg ich auch im Fernsehen), sie bloggt über Darmstadt 98 und vieles mehr. Nun darf ja jeder Bloggen, worüber er möchte, meinetwegen über den Kaninchenzüchterverein. Aber Brigitte Zypries ist eben nicht nur Fußballfan, sie ist maßgeblich politisch Verantwortlich für vieles, was in meinen Augen den Interessen derer, die sich ein freieres Internet wünschen (und dazu zählen üblicherweise eben auch Blogger), entgegen läuft.
Eine Beobachtung, die ich immer wieder mache, dass Politiker-Blogs häufig keine Trackbacks unterstützen, wenig auf andere Blogs verweisen und allgemein sehr häufig eher garnicht von dem unterscheiden, was Politiker bisher auch gemacht haben: Platte politische Parolen von sich geben. Nur nennt man das ganze halt neumodisch Blog.
(Kleiner Hinweis: Es gibt durchaus das ein- oder ander Politik-Blog, das sich von oben beschriebenem unterscheidet, etwa die NRW-SPD oder die Grüne Jugend. Die gab's aber auch schon vor der "Jeder-Politiker-braucht-ein-Blog"-Welle.)
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